Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Geschlossene Immobilienfonds als Investitionsmöglichkeit

Bei Immobilienfonds wird das Kapital in Mietobjekte oder Bürogebäude investiert. Durch Mieteinnahmen werden die entsprechenden Renditen erzielt. Es gibt zwei Typen von Immobilienfonds, die geschlossenen und offenen Immobilienfonds.

Was ist das überhaupt?

Bei geschlossenen Fonds, wird das Geld normalerweise nur in einem Projekt investiert. Hierzu zählen Gewerbeimmobilien wie z.B. Büroimmobilien, Einkaufszentren, etc. Das Geld wird nach Fondanlegung gesammelt und sobald die Gesellschaften das gesamte Kapital von verschiedenen Anlegern erhalten haben, wird der Fonds geschlossen. Bei Immobilienfonds ist es nicht wie z.B. bei Investmentfonds üblich noch Anteile zuzukaufen. Diese Option ist untersagt. Deswegen sollte das Investment bei geschlossenen Immobilienfonds auf längere Zeit genauer betrachtet werden. Die Laufzeiten betragen zwischen 15 und 25 Jahren und enden erst mit dem Verkauf der Immobilie.

architecture-22039_640Risiken & Möglichkeiten

Durch das Anlegen der Fonds, wird der Anleger auch ein direkter Gesellschafter. Durch diese Kommanditistenoption kann man sich auch in das Handelsregister eintragen. Ebenso ist eine Eintragung über einen Treuhänder möglich um den Namen „geheim“ zu halten.
Bei geschlossenen Fonds ist auch ein Totalverlust möglich. Dieses Risiko sollte sich jeder Anleger vor dem Kauf der Fonds genauestens überlegen. Eine genaue Informationseinholung ist daher zwingend notwendig.
Bei geschlossenen Immobilienfonds liegt die Rendite bei ca. 7 und 9 Prozent. Meist nehmen die Gesellschaften zu den Geldern zusätzliche Kredite auf, um die gewählten Objekte zu finanzieren. Die Rendite wird aus den Miteinnahmen abzüglich der Kosten für Zinsen und Tilgung und der Hausverwaltung berechnet. Die Einnahmen müssen in der Steuererklärung als Einnahmen aus einem Gewerbebetrieb angegeben werden.

Und heutzutage?

Geschlossene Immobilienfonds waren vor einigen Jahren noch hoch interessant, da Abschreibungen der Objekte auf die Rendite umgelegt werden konnte. Das ermöglichte einen Verlust aus dem Gewerbebetrieb. Deswegen war diese Fondgattung für Gutverdiener eine perfekte Anlagequelle. Diese Option wurde jedoch schnell geschlossen und deswegen sind geschlossene Fonds jetzt auch für Renditeanleger zu empfehlen.

Der Weg zur Riester-Rente

Die ab Januar 2002 eingeführte privatfinanzierte Riester-Versicherung (benannt nach dem damaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester) wurde zu einem guten Schritt zur Lösung des Rentenproblems in Deutschland. Denn die althergebrachte gesetzliche Rente ist zwar weiter sicher, jedoch zweifellos zu klein geworden und muss dringend durch zusätzliche Altersvorsorge unterstützt werden.

pensioner-998544_640Förderung ist gesetzlich festtgelegt

Als eine neue Form von staatlich geförderten kapitalfinanzierten Altersvorsorge eingeführt, fand sie bald die Zustimmung der Bevölkerungsschichten, für die sie ausarbeitet wurde: die unselbstständig Beschäftigten, die dadurch Steuern sparen bzw. Zulagen bekommen können. Die Förderung ist im Altersvermögensgesetz fest reglementiert. Der Arbeitnehmer, der sich für die Riesterrente als Altersvorsorge entschieden hat, hat die Qual der Wahl zwischen den ihm offerierten Versicherungsprodukten bzw. Anbietern, mit denen er einen Vertrag abschließen kann. Dazu gehören bewährte klassische Produkte, die in neuen Formen und Bedingungen (angepasst der gesetzlichen Vorgaben zur Riesterrente) angeboten werden.

Hierzu sind zu erwähnen:

  • Fondsgebundene Rentenversicherung
  • Banksparplan – der beim Start der Rentenzahlung in eine Rentenversicherung umgewandelt wird, über die die monatlichen Auszahlungen erfolgen
  • Fondssparplan – der beim Start der Rentenzahlung ebenfalls in eine Rentenversicherung umgewandelt wird, über die die monatlichen Auszahlungen erfolgen
    Die Anbieter der Riesterrente müssen ihre Versicherungsprodukte nach den gesetzlich geregelten so genannten Zertifizierungsvoraussetzungen gestalten.

Diese sind wie folgt:

  • Die Sparphase darf nur in der Form von regelmäßigen monatlichen Beitragszahlung erfolgen
  • Die Abschlussgebühren bzw. die Vertriebskosten sind auf mindestens 5 Jahre zu verteilen
  • Es muss eine vierteljährliche Kündigung bzw. Ruhestellung des Vertrages gewährleistet werden
  • Rentenbeginn ist erst ab dem 60. Lebensjahr des Versicherten möglich
  • Es muss gewährleistet werden, dass mindestens der eingezahlte Gesamtbetrag ausgezahlt wird
  • Die Auszahlung kann nur als lebenslange Rente bzw. Auszahlungsplan erfolgen
  • Angaben zur Höhe der Verwaltungsgebühren bzw. zur Verwendung der Vorsorgebeiträge müssen offen gelegt werden

Weltbild – Mehr als nur eine Buchhandlung im Internet

Über den Onlineshop von Weltbild

Mit 6.800 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von 1,56 Milliarden Euro (Stand 30.06.2012) gehört Weltbild zu den bekanntesten Shops im ganzen Internet. Das Unternehmen hat sich auf den Vertrieb top-aktueller und auch älterer Bücher spezialisiert. Gemeinsam mit der Familie Hugendudel hat Weltbild drei Buchhandlungen gebündelt, dazu zählt neben Weltbild und Hugendudel der Onlineshop Jokers, welcher als Tochtergesellschaft von Weltbild gebildet wurde. Weltbild vertreibt aber nicht nur Bücher, sondern ist ebenso als Verleger tätig. Das Unternehmen Weltbild führt mittlerweile mehrere Onlineshops, darunter auch Kidoh, der sich weniger mit Büchern als viel mehr mit Kinder- und Babyartikeln beschäftigt.

books-985939_640Vielfältige Produkte im Onlineshop von Weltbild

Das Angebot im Weltbild Onlineshop ist vielfältig. Die Kunden können aus Tausenden von Büchern ihre Lieblingsgeschichten auswählen, um jedem Kunden ein ansprechendes Angebot zur Verfügung zu stellen, wird jedes Genre im Onlineshop vertreten. Neben den Büchern, auf die Weltbild spezialisiert ist, werden auch weitere Unterhaltungsmedien, etwa DVDs oder Musik-CDs, angeboten. Durch zusätzlich erhältliche Produkte, unter anderem Kinderspielzeuge oder Dekoartikel, wird das umfangreiche Angebot im Onlinestore abgerundet. Überzeugend sind aber nicht nur die vielfältigen Angebote, sondern ebenso die erstklassige Preisgestaltung. Alle Produkte sind zu günstigen Preisen erhältlich, wobei insbesondere Bücher und DVDs an die vorgeschriebenen Preise gebunden sind. Um das Budget ein wenig zu schonen, kann ein individueller Weltbild Gutschein eingelöst werden, alternativ besteht die Möglichkeit, im offiziellen Schnäppchen & Restauflagen Bereich zu stöbern, denn auch hier lassen sich hervorragende Angebote zu tollen Preisen finden.

Leistungen und Service bei Weltbild

Wer bei Weltbild ein Buch bestellt, darf sich auf einen kostenlosen Versand der gewünschten Waren freuen, unabhängig davon, wie viele Produkte tatsächlich gekauft werden, auch Sammeleditions werden immer kostenlos versendet. Sollte der Bestellung einmal kein Buch hinzugefügt werden, betragen die Versandkosten pauschal 3,99 Euro, auch hier spielt es keine Rolle, wie viele Artikel tatsächlich im Päckchen sind. Übrigens, Weltbild bietet zusätzlich zahlreiche eBooks, die binnen weniger Minuten auf dem eigenen Computer bereitstehen, gelesen werden können und keinerlei Versandkosten oder Lieferzeiten erfordern. Selbstverständlich sind die Preise ebenso günstig wie die für herkömmliche Bücher und sollte der Rechnungsbetrag doch einmal zu hoch ausfallen, können Weltbild Kunden die bequeme Ratenzahlung nutzen, welche seit Neustem angeboten wird. Bei Weltbild besteht nämlich die Möglichkeit, ab einem Rechnungsbetrag von gerade einmal 54 Euro in Raten zu bezahlen, wobei der Mindestbetrag einer Rate lediglich 9 Euro betragen muss. Wer nicht in Raten, sondern sofort bezahlen möchte, kann zum Beispiel die Zahlung auf Rechnung, die Bezahlung via Lastschrift oder mit Paypal wählen.

Was genau sind Aktienfonds?

Die Frage: „Was sind Aktienfonds?“ lässt sich nicht in einem Satz beantworten. Grundsätzlich kann man zunächst einmal sagen, dass Aktienfonds eine Anlageform sind, in der der Kunde sein Geld hauptsächlich in Aktien investiert. Nach dieser kurzen Erklärung steht die Frage: „Was sind Aktienfonds?“ womöglich immer noch im Raum. Um es noch klarer zu machen: In einem Aktienfond sind nicht nur Aktien eines bestimmten Unternehmens vorhanden, dass sich der Kunde selber ausgesucht hat. In einem Fond werden die Aktien verschiedener Unternehmen hinterlegt. Die konkrete Auswahl übernehmen die sogenannten Fondsmanager. Sie kennen sich im Aktienmarkt gut aus und wissen am besten, welche Unternehmen auf einem aufstrebenden Ast sind. Besonders für Börsenanfänger kann die Investition in solche Aktienfonds eine sinnvolle Lösung sein. Wenn auch Sie die Frage: „Was sind Aktienfonds?“ nicht sofort sicher beantworten können, sollten Sie nicht gleich auf eigene Faust Wertpapiere kaufen, sondern die Auswahl einem Fondsmanager überlassen und in einen Aktienfonds investieren.

chart-594212_640Vorzüge von Aktienfonds

Wie bei vielen Dingen kann man auch bei Aktienfonds unterschiedlicher Meinung sein. Denn selbstverständlich gibt es an dieser Anlageform verschiedene Vor- und Nachteile. Ein Vorteil klang im oberen Textabschnitt schon an und betrifft die Streuung der Investition. Denn durch einen Aktienfonds besitzen Sie Anteile mehrere Unternehmen. Selbst, wenn eines davon insolvent gehen sollte, ist der Verlust recht überschaubar. Investieren Sie nur in Aktien dieses einen Unternehmens, würden Sie wesentlich mehr Geld verlieren. Ein weiterer Vorteil ist die Verwaltung durch den Fondsmanager. Zumindest dann, wenn Sie sich nicht zu einem echten Börsenexperten zählen würden. Dann hat ein solcher Manager sicherlich die besseren Informationen darüber, wo sich eine weitere Investition lohnt. Darüberhinaus ist auch die Abgeltungssteuer ein Thema, das Aktienfonds interessant macht. Denn wenn Sie eine Aktie mit Gewinn verkaufen, müssen Sie auf diesen 25% Steuer zahlen. Die Umschichtung innerhalb eines Fonds bleibt allerdings steuerfrei.

Nachteile bei Aktienfonds

Aber wie bei vielen anderen Dingen auch: wo Licht ist, ist auch Schatten. Denn auch bei Aktienfonds gibt es Nachteile, die man vor einer Investition bedenken sollte. So praktisch ein Fondsmanager auch sein mag, letztlich haben Sie keine Entscheidungsgewalt mehr. Er nimmt Ihnen somit Arbeit, aber auch Entscheidungsgewalt ab. Außerdem muss für einen Fonds in der Regel eine jährliche Gebühr bezahlt werden. Darüber hinaus muss der Manager in Aktien investieren, egal wie schlecht die Marktlage gerade ist. Sie könnten privat an einem solchen Punkt aussteigen. Die Frage sollte also nicht nur lauten: „Was sind Aktienfonds?“, sondern auch: Was bringen Sie mir für Vor- und Nachteile?

Die Börsenmärkte zittern

Die Lage an den Börsen ist ernst. Auch drei Jahre nach der verheerenden Finanzkrise, bei der weltweit systemrelevante Kreditinstitute staatliche Hilfen in Milliardenhöhe in Anspruch nehmen mussten und Millionen von privaten Anlegern ihr Erspartes verloren, kann man nicht behaupten, dass die Entwicklung der Börsenmärkte wieder in geordneten Bahnen verläuft. Noch immer sind profitorientierten Spekulationen, die oftmals der realwirtschaftlichen Wirklichkeit völlig zuwider laufen, keine klaren Grenzen gesetzt. Deshalb setzen heutzutage viele Menschen nur noch auf Sportwetten. Noch immer existieren Finanzinstrumente, die bei hohem Risiko riesige Gewinne versprechen, aber eben auch bei Fehlprognosen riesige Summen verschlingen können. In jedem Fall sind die Anleger- und Spekulationsaktivitäten an und neben den Börsen selbst für Experten kaum noch zu überblicken.

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Staatsverschuldung erschwert das Handeln

Die Nationalstaaten und Staatenbünde haben unter diesen Umständen eigentlich die Verpflichtung, schnellstens Kontrollinstitutionen und einschränkende Instrumente wie Größenbeschränkungen oder transaktionshemmende Steuern für die Börsenmärkte einzuführen.  Gerade deshalb bietet sich ein Anbieter wie bet365 im Sportwettenbereich besonders an. Jedoch haben die Regierungen dieser Welt derzeit andere Sorgen. Die Schuldenlasten der öffentliche Haushalte engen ihren Handlungsspielraum vielerorts stark ein. Die Probleme der südeuropäischem Staaten Griechenland, Portugal oder Italien wurden im Laufe des Jahres mehr als offenkundig. Aber auch die wirtschaftliche stabilen Länder wie Deutschland, Frankreich oder Belgien haben mittlerweile eine bedenkliche Staatsverschuldung aufgebaut, deren Tilgung in den folgenden Jahrzehnten höchstens langsam voranschreiten kann. Und die derzeit noch führende Wirtschaftsnation USA ächzt unter einer gigantischen Kreditlast, der sie mit den aktuell unvereinbaren Positionen von Demokraten und Republikanern nicht Herr werden kann.

Zinsen steigen kontinuierlich

Nationen sind weltweit hoch verschuldet und die Chance, dass diese Schuldenberge zurückgezahlt werden können, wird von den Ratingagenturen nach und nach als immer geringer eingeschätzt. Das schlägt sich freilich auf die Zinsen nieder. Neue Anleihen auszugeben, wird für die Staaten kontinuierlich teurer. Das bringt auch die Aktienkurse der Börsenmärkte ins Schlingern, denn genauso wie auf die Wertentwicklungen von Unternehmen, wird hier auch mit Staatsschuldpapieren gehandelt bzw. auf ihre Entwicklung gewettet. Und je unwahrscheinlicher die Erholung der öffentlichen Haushalte wird, desto rasanter geht es mit den Zinsen für Staatsanleihen in die Höhe, weil die entsprechenden Risiken ansteigen. Doch an der Zahlungsfähigkeit der Staaten hängen nicht nur die jeweiligen Bürger des Landes, sondern auch die europäische Gemeinschaftswährung Euro, der Zusammenhalt der EU und schließlich auch unser ganzes Wirtschaftssystem. Es brechen schwierige Zeiten an für die Börsenmärkte Europas und der Welt.

Rotterdam baut Hafenanlagen aus

Auf der Rangliste der weltgrößten Seehäfen landet der Hafen Rotterdam auf Platz 3 nach Singapur und Shanghai. Er kann auf eine mehr als sechs Jahrhunderte dauernde Geschichte zurückblicken und sorgt inzwischen für rund 320.000 Arbeitsplätze. Allein 60.000 Menschen arbeiten direkt auf dem rund 100 Quadratkilometer großen Hafengelände. Damit reicht er von der Fläche her an Dimensionen einer größeren Stadt heran. Dagegen sieht die Fläche des umschlagsstärksten Seehafens von Shanghai von 36 Quadratkilometern geradezu mager aus. Und der Hafen von Singapur muss gegenüber Rotterdam und Shanghai den Nachteil in Kauf nehmen, dass er sich beim Frachtumschlag nur zusammen mit dem „Jurong Port“, dem „Keppel Harbour“ und dem „Serangoon Harbour“ auf den Spitzenplätzen einordnen kann.

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Vorteilhafte Infrastruktur

Der Hafen Rotterdam liegt an der Mündung des Rheins in die Nordsee. Das hat den Vorteil, dass hier nicht nur Waren für den Weitertransport per Bahn und LKW umgeladen werden können, sondern auch die Rheinschiffe als Transportmittel ins Landesinnere und bis in Bundesrepublik Deutschland hinein zur Verfügung stehen. Das jährliche Umschlagsvolumen im Hafen Rotterdam liegt bei knappen 380 Millionen Tonnen. Dazu träg auch bei, dass hier sowohl flüssige Ladung als auch Container und Schüttgut gelöscht und beladen werden kann. Vor allem der Umschlag von Rohöl am Europort nimmt einen wichtigen Stellenwert ein. Am Europe Container Terminal hat das jährliche Volumen im Jahr 2007 die Zehn-Millionen-Grenze überschritten.

Investitionen in die neuen Hafenanlagen

Das Wachstum hält ständig weiter an, was dazu geführt hat, dass die Betreiber vom Hafen Rotterdam nun insgesamt 1,2 Milliarden Euro in den Ausbau des Hafens Rotterdam investieren. Schon in der ersten Jahreshälfte 2011 wurden 200 Millionen in die Bau- und Modernisierungsmaßnahmen gesteckt. Das war dem Halbjahresbericht der Betreibergesellschaft zu entnehmen. Bereits im Jahr 2010 lag die Investitionssumme bei 150 Millionen Euro. Gut für die Betreiber vom Hafen Rotterdam ist, dass nur die Hälfte aus Fremdmitteln aufgebracht werden muss. Die andere Hälfte konnte aus dem eigenen Cash-Flow beigesteuert werden.

Neue Kapazitäten

Ein großer Teil der Investitionen geht in Maasvlakte II, wobei es sich um ein Erweiterungsgebiet zum Hafen Rotterdam handelt, wo völlig neue Kapazitäten geschaffen werden sollen. Die ersten Anlegepiers sollen den aktuellen Plänen zufolge bereits ab dem Jahr 2013 genutzt werden. Allein dafür sind weitere Investitionen in Höhe von 370 Millionen Euro notwendig. Laut Betreibergesellschaft liegen die Baumaßnahmen hier gut im Plan.
Aber auch die bereits vorhandenen Anlagen im Hafen Rotterdam werden saniert und modernisiert. Dafür sind im Jahr 2011 bereits 72 Millionen Euro ausgegeben worden. Ein weiteres Neubauvorhaben wurde mit dem Gate Terminal bereits im Jahr 2008 begonnen. Es soll noch im Jahr 2011 den Betrieb aufnehmen und pro Jahr eine Umschlagskapazität von bis zu 16 Millionen Kubikmeter Fracht anbieten. Der Bau des eigentlich geplanten zweiten LNG-Terminals wurde erst einmal auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
Dafür wird der Ausbau der Versorgung der Binnenschiffe mit Landstrom kräftig vorangetrieben. Hier erweisen sich die Hafenbetreiber als vorbildlich in Sachen Umweltschutz, denn sie haben die Landstromnutzung der immerhin pro Jahr 110.000 abgefertigten Binnenschiffe verbindlich vorgeschrieben.

Die Arbeitslosenquote zum Jahresbeginn

Die Arbeitslosenquote im Januar 2012 beträgt 7,3% und ist gegenüber dem Vormonat Dezember 2011 um 10,8% gestiegen. Gleichzeitig ist im Vergleich zum Vorjahresmonat in 2011 die Arbeitslosenquote um 7,9% gesunken. Im Januar 2012 gab es 3.081.706 Arbeitslose. 301500 Arbeitslose mehr gegenüber dem Vormonat Dezember 2011. Allerdings sinkt im Januar 2012 im Vergleich zum Vorjahresmonat die Arbeitslosenzahl um 263.886.

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Saisonal bedingte Arbeitslosigkeit

Der Anstieg der Arbeitslosenquote ist saisonal bedingt erwartet worden und der plötzliche Umschwung vom milden Wetter im Dezember auf extreme Kälte im Januar erklärt zudem Anstieg der Arbeitslosenquote.
Von den 3,08 Millionen Arbeitslosen sind 32,8 % also 1,01 Millionen bei der Bundesagentur für Arbeit nach SGB III gemeldet und 67,2% also 2,07 Millionen Arbeitslose sind beim Jobcenter nach SGB II als arbeitslos erfasst. Das SGB II, also das Zweite Buch Sozialgesetzbuch ist die Grundsicherung von Arbeitssuchenden und das Nachfolgemodell der damaligen Arbeitslosenhilfe und wird heute als Hartz IV bezeichnet. Von 2,07 Millionen Arbeitslosen nach SGB II sind 44%, also 914.000, als Langzeitarbeitslose in der Statistik vermerkt und von 1,01 Millionen Arbeitslosen nach SGB III sind 13%, also 132.000, als Langzeitarbeitslose verzeichnet.
Von insgesamt 6,16 Millionen Personen in der Grundsicherung, welche die Berechtigung haben, Leistungen zu beziehen, sind 72% also 4,46 Millionen Personen erwerbsfähig und 28% also 1,7 Millionen Personen nicht erwerbsfähig. 95% der nicht erwerbsfähigen Personen sind Kinder im Alter unter 15 Jahren. Von den 4,46 Millionen Personen, welche als erwerbsfähig gelten, sind 47% also 2,07 Millionen nach SGB II beim Jobcenter gemeldet. 3,08 Millionen sind im Januar 2012 als arbeitslos nach § 16 SGB III gemeldet.

0,24 Millionen sind im weiteren Sinne als Arbeitslos gemeldet, womit sich die Statistik auf insgesamt 3.32 Millionen erhöht. Damit sind die Personen gemeint, die in Maßnahmen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt sind. Es kommen dazu noch 0,58 Millionen Personen hinzu, die nah am Arbeitslosenstatus sind und in qualifizierten Arbeitsmaßnahmen sind, oder Bürgerarbeit leisten oder Weiterbildungen besuchen und wenn eine kurzzeitige Arbeitsunfähigkeit besteht. Die endgültige Statistik beläuft sich somit auf insgesamt 3,9 Millionen Personen, die als arbeitslos gelten.

Kaufkraft 2011 vs. 2012

Die Entwicklung des Konsumverhaltens in Deutschland ist ein wichtiges Indiz für das wirtschaftliche Wachstum. Das herrschende Konsumklima beeinflusst die Wachstumschancen der Wirtschaft. Steigt die Konsumlaune der deutschen Konsumenten, so steigt das Wachstum der Wirtschaft ebenfalls. Das Vertrauen der Konsumenten bestimmt das Konsumverhalten und wird bei steigenden Löhnen angeregt und verstärkt.

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Konsum & Inflation steigen, Kaufkraft stagniert

In 2012 wird ein positiver Blick auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes geworfen. Mit gestiegenen Löhnen im Vergleich zum Vorjahr haben die Deutschen in 2012 mehr im Portemonnaie und könnten daher mehr Geld für Ansparungen, Reisen und weitere Konsumgüter ausgeben. Konsumforscher prognostizieren eine Steigerung der Kaufkraft von 2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011. Im Jahr 2012 haben die Deutschen somit pro Kopf ca. 400 Euro mehr für den Konsum zur Verfügung. Jedoch wird der Zuwachs durch die Inflationsrate gedämmt. Die Bundesbank prognostiziert eine Inflationsrate von 1,8 Prozent für das Jahr 2012. Werden gestiegene Kaufkraft und Inflationsrate verglichen, fällt das verfügbare Konsumpotenzial geschmälert aus. Die gestiegene Inflationsrate mindert den Profit der prognostizierten Steigerung. Im Jahr 2012 haben die deutschen Verbraucher laut einer Studie von Konsumforschern mehr Geld in der Hand, als im Jahr 2011, jedoch trübt ein Anstieg der Preise die Kaufkraft der Konsumenten negativ. In 2012 könnte das Konsumpotenzial in Deutschland somit stagnieren. Die Kaufkraft der Ruheständler im Lande ist im Jahr 2011 gesunken. Nach Abzug der Inflation hatten diese weniger Geld zur Verfügung als im Vorjahr. Dieser Trend ist seit Jahren bekannt, daher wurden die Bezüge der Rentner angehoben. Die Anhebung konnte jedoch keinen Ausgleich für die deutlich höhere Inflation schaffen.

Kaufkraft variiert von Land zu Land

Die Kaufkraft der Deutschen kann von Bundesland zu Bundesland abweichen. So fiel diese je Einwohner im vergangenen Jahr in den Bundesländern Bayern, Hamburg und Hessen höher aus als in den restlichen Bundesländern. Hamburg konnte seinen Indexwert verbessern und wird im Jahr 2012 als Bundesland mit der höchsten Kaufkraft gesehen. Auch Berlin und Bremen konnten eine Steigerung zum Vorjahr erzielen. Innerhalb Europas schwankt die mögliche Kaufkraft stark. In Regionen und Metropolen mit einer großen Bevölkerungsdichte, die über ein hohes Einkommen verfügt, ist diese merklich höher. Im Europavergleich liegt die pro Kopf Kaufkraft von Lichtenstein deutlich über der des Landes Moldawien.

Leichter Rückgang des Bruttoinlandsproduktes im 4. Quartal 2011

Mit Ablauf des Kalenderjahres 2011 ist es in der deutschen Wirtschaft zu einem leichten Dämpfer gekommen. Dies zeigt sich am Bruttoinlandsprodukt, auch als BIP Deutschland bekannt, das um 0,2 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres verloren hat. Dies ist das Ergebnis nach der Bereinigung, die unter Bezug auf die Preise, die Saison oder generell auf den Kalender erfolgt. Jedoch wurde durch das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass es im Hinblick auf das Bruttoinlandsprodukt für das ganze Jahr zu einem Anstieg von 3,0 Prozent gekommen ist. Wird das Bruttoinlandsprodukt im Hinblick auf das Kalender betrachtet, so liegt der Anstieg nach einer ersten Berechnung sogar bei 3,1 Prozent.

Stabile Phase der Wirtschaftsleistung

Unter Vergleich der Wirtschaftsleistungen der entsprechenden Quartale brachte das vierte Quartal eine Steigerung der Wirtschaftsleistung mit sich. Gegenüber dem vierten Quartal des Jahres 2011 lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 1,5 Prozent höher als im gleichen Quartal des Vorjahreszeitraumes. In Bezug auf das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts hat sich das dieses abgeschwächt. Wird jedoch das ganze Jahr zum Vergleich beim BIP Deutschland herangezogen, so ergibt sich bezüglich der Wirtschaftsleistung eine weitere stabile Zeit. Nachdem die Krise der Wirtschaft nun schon zwei Jahre vorbei ist und deren Auswirkungen bis heute zu spüren sind, konnten alle Quartale des Jahres 2011 den jeweiligen Vorjahreszeitraum immerhin noch übertreffen.

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Investitionen wirken sich positiv aus

Es gab jedoch auch positive Impulse zu verzeichnen, wie sich nach der Bereinigung zeigte. Beim Vergleich der entsprechenden Quartale kam heraus, dass es die Investitionen waren, die positiv wirkten. Dabei waren es vor allem die Bauinvestitionen, bei denen im 4. Quartal 2011 mehr Investitionen getätigt wurden als im 3. Quartal 2011. Eine weitere Zunahme gab es im Bereich der Erwerbstätigen, die die Wirtschaftsleistung erbracht haben. Diese wurde im vierten Quartal 2011 von 41,6 Millionen Menschen erbracht worden ist. Wiederum bedeutete dies einen Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen um 560.000 bedeutete.

Außenhandel entwickelt sich negativ

Als ungünstig entwickelte sich dabei der Außenhandel und entwickelte somit auch negative Einflüsse auf die Wirtschaftsentwicklung. Was sich ebenso negativ auswirkte, war der Konsumausgabenvergleich, was beim Vergleich der entsprechenden Quartale deutlich wird. Dabei gingen die Konsumausgaben leicht zurück. Nach der Vorlage der Daten für das 4. Quartal 2011 wurden die Daten der ersten drei Quartale auf der Basis der nun vorliegenden Gesamtinformationen angepasst. Demnach würde die erwartete Wachstumsrate für das Jahr 2012 bei etwa 0,2 % liegen, wenn die letzten Bereinigungen im Hinblick auf Saison oder Kalender vorliegen.