Monatsarchiv: Januar 2016

Die Börsenmärkte zittern

Die Lage an den Börsen ist ernst. Auch drei Jahre nach der verheerenden Finanzkrise, bei der weltweit systemrelevante Kreditinstitute staatliche Hilfen in Milliardenhöhe in Anspruch nehmen mussten und Millionen von privaten Anlegern ihr Erspartes verloren, kann man nicht behaupten, dass die Entwicklung der Börsenmärkte wieder in geordneten Bahnen verläuft. Noch immer sind profitorientierten Spekulationen, die oftmals der realwirtschaftlichen Wirklichkeit völlig zuwider laufen, keine klaren Grenzen gesetzt. Deshalb setzen heutzutage viele Menschen nur noch auf Sportwetten. Noch immer existieren Finanzinstrumente, die bei hohem Risiko riesige Gewinne versprechen, aber eben auch bei Fehlprognosen riesige Summen verschlingen können. In jedem Fall sind die Anleger- und Spekulationsaktivitäten an und neben den Börsen selbst für Experten kaum noch zu überblicken.

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Staatsverschuldung erschwert das Handeln

Die Nationalstaaten und Staatenbünde haben unter diesen Umständen eigentlich die Verpflichtung, schnellstens Kontrollinstitutionen und einschränkende Instrumente wie Größenbeschränkungen oder transaktionshemmende Steuern für die Börsenmärkte einzuführen.  Gerade deshalb bietet sich ein Anbieter wie bet365 im Sportwettenbereich besonders an. Jedoch haben die Regierungen dieser Welt derzeit andere Sorgen. Die Schuldenlasten der öffentliche Haushalte engen ihren Handlungsspielraum vielerorts stark ein. Die Probleme der südeuropäischem Staaten Griechenland, Portugal oder Italien wurden im Laufe des Jahres mehr als offenkundig. Aber auch die wirtschaftliche stabilen Länder wie Deutschland, Frankreich oder Belgien haben mittlerweile eine bedenkliche Staatsverschuldung aufgebaut, deren Tilgung in den folgenden Jahrzehnten höchstens langsam voranschreiten kann. Und die derzeit noch führende Wirtschaftsnation USA ächzt unter einer gigantischen Kreditlast, der sie mit den aktuell unvereinbaren Positionen von Demokraten und Republikanern nicht Herr werden kann.

Zinsen steigen kontinuierlich

Nationen sind weltweit hoch verschuldet und die Chance, dass diese Schuldenberge zurückgezahlt werden können, wird von den Ratingagenturen nach und nach als immer geringer eingeschätzt. Das schlägt sich freilich auf die Zinsen nieder. Neue Anleihen auszugeben, wird für die Staaten kontinuierlich teurer. Das bringt auch die Aktienkurse der Börsenmärkte ins Schlingern, denn genauso wie auf die Wertentwicklungen von Unternehmen, wird hier auch mit Staatsschuldpapieren gehandelt bzw. auf ihre Entwicklung gewettet. Und je unwahrscheinlicher die Erholung der öffentlichen Haushalte wird, desto rasanter geht es mit den Zinsen für Staatsanleihen in die Höhe, weil die entsprechenden Risiken ansteigen. Doch an der Zahlungsfähigkeit der Staaten hängen nicht nur die jeweiligen Bürger des Landes, sondern auch die europäische Gemeinschaftswährung Euro, der Zusammenhalt der EU und schließlich auch unser ganzes Wirtschaftssystem. Es brechen schwierige Zeiten an für die Börsenmärkte Europas und der Welt.