Ratgeber zur sicheren Immobilienfinanzierung

Wer sein zukünftiges Eigenheim richtig finanzieren möchte, der sollte seine eigene Hausfinanzierung gründlich durchdenken. Vor Abschluss der Finanzierung sollte sich der Kreditnehmer konkrete Gedanken machen, welche Ausgaben er Monat für Monat hat.

Errechnen Sie Ihren finanziellen Spielraum

Zunächst errechnet er das verfügbare Monatseinkommen, welches sich aus dem Netto-Einkommen und sonstigen Einkünften berechnen lässt. Danach werden unter anderem die monatlichen Ausgaben für Strom, Wasser, Heizung, Lebensmittel, Versicherungen und Steuern, Telefon und Internetrechnungen etc. abgezogen. Nun hat der zukünftige Hausbesitzer seine finanzielle Belastbarkeit im Monat errechnet. Der finanzielle Spielraum sollte grob gesteckt sein, um finanziellen Engpässen aus dem Weg zu gehen.

dollars-31085_640Holen Sie verschiedene Angebote ein und vergleichen Sie diese

In der Planung dieser Hausfinanzierung sollte sich auch Gedanken über die Fremdfinanzierung gemacht werden. Hypothekenbankdarlehen oder Bausparverträge, Verwandtschafts- oder Gesellschaftskredite können ausgeschöpft werden. Als nächstes wird bei allen Banken und Bausparkassen nachgefragt und die günstigsten Angebote eingeholt. Es hat sich bisher noch für kaum jemanden gelohnt, sich nur bei der eigenen Hausbank zu informieren. Natürlich sollte man sich letztendlich für die Bank entscheiden, bei der man sich gut beraten und wohl fühlt.

Sparmaßnahmen

Wer als Auftraggeber sparen will, sollte sich auch bei den Bundesländern informieren, welche Zuschüsse aktiv werden könnten. Mit Glück erhält man so zinslose oder zinsverbilligte Kredite. Junge und kinderreiche Familien können von den deutschen Ländern sehr unterstützt werden. Und auch umweltfreundliches Bauen wird von ihnen meistens gefördert. Wer später auf der Baustelle selber Hand anlegt, dem werden später so genannte Eigenkapitalersatzleistungen angerechnet. Ein Problem könnte allerdings entstehen, wenn man seine eigenen Fähigkeiten überschätzt hat und somit das Ersparte für die Reparaturen gleich wieder abgeben muss.

Möglichkeiten der Rückzahlung

Der zukünftige Eigenheimbesitzer hat im Folgenden zwei Möglichkeiten, den Kredit zu begleichen. Er kann entweder sein Baudarlehen in monatlichen Raten tilgen (Annuitätendarlehen) oder er entscheidet sich für das tilgungsfreie Kreditverfahren. Die monatliche Rate, die während des Annuitätendarlehens zu erbringen ist, lässt sich aus der Jahresleistung berechnen, welche sich aus Zins- und Tilgungssatz zusammensetzt. Der Tilgungssatz ist in der ersten Zeit normalerweise bei einem Prozent festgelegt, kann aber auch höher liegen. Allgemein gilt, dass umso höher die Tilgung ist, desto schneller ist der Kredit beglichen. Mit jeder gezahlten Rate, wird durch den Tilgungsanteil die Kreditsumme gesenkt. Die Abzahlung von Baukrediten erstreckt sich meistens über einen langen Zeitraum von ca. 20 bis 30 Jahren. Bei dem tilgungsfreien Kreditverfahren muss der Kreditnehmer nur die Zinsen für das Darlehen nur die Zinsen zahlen und wenn nach beispielsweise 30 Jahren die Lebensversicherung ausgezahlt wird, so wird damit der Kredit in einem Betrag zurückgezahlt und der Kreditnehmer ist wieder schuldenfrei. Diese Kreditform wird auch als endfälliges Darlehen bezeichnet.

Ist es sinnvoll die Grundschuldbuch- Eintragung zu behalten?

Was genau ist die Eintragung in das Grundschuldbuch?

Die Hausfinanzierung stellt für einen Großteil der Menschen in Deutschland die größte Finanzierung in ihrem Leben dar. Daher sollte man diese genauestens planen. Schließt eine Person eine Baufinanzierung bei der Bank ab, wird gleichzeitig durch die Bank eine Eintragung in das Grundschuldbuch vorgenommen. Die Bank sichert sich somit das Recht dafür, das Haus zu versteigern, wenn der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr regelmäßig nachkommt. Die Grundschuld wird in die Abteilung III im Grundbuchamt eingetragen. Dort sind sämtliche Forderungen gegen die Immobilie und ihr Grundstück notiert.

money-168025_640Nach Ablauf: Löschen oder stehen lassen?

Der Kunde hat die Möglichkeit, diese Grundschuld nach Ablauf seiner Baufinanzierung und erfolgreicher Abtragung der Schulden, wieder löschen zu lassen. Er muss sich zu diesem Zweck eine kostenpflichtige Löschungsbewilligung von der Bank, bzw. vom zuständigen Amtsgericht holen, die durch einen Notar beglaubigt werden muss. Diese Löschungsbewilligung bedeutet eigentlich nur, dass der ehemalige Kreditnehmer seine Schulden vollständig beglichen hat und das Darlehen somit auch amtlich schuldenfrei ist. Nimmt der Kunde diese Möglichkeit in Anspruch, besteht der Vorteil, dass die Immobilie im Falle eines Verkaufs, schuldenfrei ist. Die zweite Möglichkeit für den ehemaligen Kreditnehmer besteht darin, wenn er noch ein Konto bei der Kreditgebenden Bank hat. Meist ist es für ihn in so einem Fall sinnvoller, den Eintrag der Grundschuld bestehen zu lassen. Grund dafür ist, dass man ansonsten bei einer erneuten Kreditaufnahme, welche vielleicht irgendwann mal sehr schnell nötig werden könnte, eine erneute Eintragung der Grundschuld vornehmen lassen müsste. Ist diese Eintragung noch vorhanden, brauch der Kunde keine neuen Gebühren aufwenden. Die einzige Bedingung, die dafür erfüllt sein muss ist, dass der Kreditantrag bei der selben Bank gestellt werden muss, wo man auch schon den ersten Kredit aufgenommen hat.

Wohn-Riester – Alles Wissenswerte kompakt zusammengefasst

Rückwirkend seit dem 01.01.2008 gilt die neue Eigenheimrente, das sogenannte Wohn-Riester. Diese steuerlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge soll die Eigenverantwortlichkeit der Bürger und Bürgerinnen gegenüber ihrer, im Rentenalter benötigten, finanziellen Mittel fördern. Daneben kann mit dem angesparten Vermögen der Kauf oder der Bau einer Immobilie finanziert werden.

Wie sieht die Förderung aus?

Das steuerlich geförderte Altersvorsorgekapital wird auf einem sogenannten Wohnförderungskonto erfasst und die dort eingestellten Beträge werden jährlich um 2% erhöht. Wenn man nun 4% seines beitragspflichtigen Vorjahreseinkommen für die Altersvorsorge spart, bekommt man den vollen Riester-Bonus von 154 € Grundzulage plus 185 € Kinderzulage und für die ab 2008 Geborenen sogar 300 € Kinderzulage. Das Maximum ist allerdings bei 2100 € inklusive Fördermittel pro Jahr erreicht. Je geringer der gesparte Anteil ausfällt, desto geringer ist allerdings auch der Zuschuss vom Staat.

Wer hat Anspruch auf die Förderung?

Anspruch auf Förderung haben alle Pflichtversicherten bei der gesetzlichen Rentenversicherung, die Pflichtversicherten in der Altersversicherung der Landwirte, Beamte und Empfänger von Amtsbezügen, Arbeitssuchende ohne Leistungsbezug wegen mangelnder Bedürftigkeit sowie Kindererziehende während der rentenrechtlich zu berücksichtigenden Zeiten. Daneben sind auch Rentner förderungsberechtigt, die aufgrund von Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit eine entsprechende Rente beziehen sowie alle Empfänger einer Rente wegen Dienstunfähigkeit. Ehepartner von unmittelbar Förderungsberechtigen, die diese Kriterien nicht erfüllen, sind aber durch sie mittelbar förderungsberechtigt.

house-768667_640Einsatz des Kapitals zum Erwerb von Immobilien

Es war bisher zwar auch schon möglich Geld aus Riester-Verträgen zu entnehmen, dieses musste aber bis spätestens 2 Jahre danach wieder eingezahlt werden. Nun kann das Riester-Kapital auch voll oder aber mindestens 75% zur Immobilienfinanzierung, ohne Rückzahlung, genutzt werden. Eine Tilgungsförderung erfolgt bei der Anschaffung einer Wohnung in einem eigenem Haus, einer eigenen Eigentumswohnung, einer Genossenschaftswohnung in einer eingetragenen Genossenschaft sowie auf einem eigentumsähnlichen oder lebenslangem Dauerwohnrecht. Diese Immobilie muss den Lebensmittelpunkt und Hauptwohnsitz des Förderberechtigten darstellen. Daneben kann es auch zur Abzahlung eines bereits vorhandenen Darlehens zur Immobilienfinanzierung verwendet werden. Dabei wird dann der Riester – Bonus nicht mehr auf das Konto sondern auf das Darlehen angerechnet.

Was deckt Wohn-Riester nicht ab?

Nicht Riester gefördert sind eine altersgerechte Umrüstung des Hauses, die Finanzierung eines Zweifamilienhaus sowie die Renovierung einer Immobilie. Man kann das Geld zwar für diese oder andere Zwecke entnehmen, muss dann aber die steuerliche Förderung zurückzahlen. Wenn nun das Kapital zur Finanzierung einer Immobilie genutzt werden soll, kann man bei Bausparkassen oder Wohnungsgenossenschaften spezielle Riester-Produkte erwerben. Dabei handelt es sich meist um Mischprodukte, wie einem tilgungsfreien Darlehen und einem Bausparvertrag.

Um einem Missbrauch der Förderung vorzubeugen, muss jeder, der seine geförderte Immobilie innerhalb von 10 Jahren wieder verkauft eine Strafsteuer entrichten. Diese umfasst den 1,5fachen Betrag des Wohnungsförderungskontos. Wer den Erlös allerdings wieder in ein Riester-Produkt investiert oder innerhalb der nächsten 4 Jahre eine neue Immobilie erwirbt ist davon nicht betroffen. Bei Renteneintritt muss die Auszahlung allerdings versteuert werden, auch wenn keine Auszahlung, weil das Geld bereits entnommen wurde, erfolgt.

Der Einstieg in die Pensionskasse

Die gesetzliche Rente bietet heute gerade mal die Grundversorgung und ist keine ausreichende finanzielle Absicherung für den Ruhestand mehr. Es ist also an der Zeit die private Initiative zu ergreifen.

Vorteile für den Arbeitgeber

Ein mögliches Finanzierungsmodell wäre hierbei die betriebliche Rente z.B. in Form einer Pensionskasse. Hierbei schließt der Arbeitgeber die entsprechende Versicherung für seine Mitarbeiter ab. Ihm entstehen dadurch keine Mehrkosten, denn die Beiträge werden direkt vom Gehalt abgezogen und in die Pensionskasse überführt. Außerdem muss er keinen Beitrag zum Pensionssicherungsverein bezahlen und die Pensionskasse wird nicht in der Bilanz aufgeführt.

old-age-164760_640Vorteile für Arbeitnehmer

Der Arbeitnehmer hat von Beginn an unwiderruflichen Anspruch auf alle vereinbarten Leistungen. Auch bei Verlust oder Wechsel der Arbeitsstelle bleibt sein Kapital erhalten. Er kann die Pensionskasse privat oder beim neuen Arbeitgeber weiterführen. Ab Vollendung des 60. Lebensjahres und dem Eintreten des Ruhestandes, kann die versicherte Person ihr Kapital in Form einer lebenslangen Rente einfordern. Alternative zu einer Pensionskasse könnte auch eine Direktversicherung eine gute Lösung sein.

Kredite zinsgünstig per Internet beantragen

In der heutigen Zeit sind die Angebote für günstige Kredite sehr vielfältig. Immer mehr Banken sind im Bereich der Konsumentenkredite tätig und bieten diese zinsgünstig im Internet an. Im Normalfall dauert es heutzutage keine 10 Werktage mehr, bis von der Bank die Auszahlung des Kredits vorgenommen wurde. 
Hat man jedoch einen negativen Eintrag in der Schufa Auskunft stehen, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Bei solch einem Bonitätsmerkmal reagieren die meisten Banken und Kreditinstitute äußerst empfindlich und lehnen die Kreditanfrage in aller Regel ab. Für die Betroffenen ist das meist sehr deprimierend, denn meist stellen sämtliche Anläufe und Versuche einen Kredit aufzunehmen ein hoffnungsloses Unterfangen dar.

computer-811991_640Kredite von ausländischen Banken

Doch auch für dieses Problem gibt es eine Lösung. Denn es gibt immer mehr ausländische Banken, die diese Menschen ins Auge nehmen. In Ländern wie zum Beispiel Frankreich, den Niederlanden oder der Schweiz gibt es keine Schufa-Gesellschaft und dementsprechend interessieren sich diese Banken für die Schufa-Auskunft überhaupt nicht. Stattdessen achten sie bei der Vergabe von Kredite auf ganz andere Merkmale. Kann beispielsweise ein solides Einkommen nachgewiesen werden und ist man nicht gerade überschuldet, so stehen die Chancen bei einer ausländischen Bank einen Kredit schufafrei zu erhalten sehr gut. 
Vor allem in Grenzregionen machen viele Leute von dieser Möglichkeit der Kreditaufnahme Gebrauch.

Kreditaufnahme über das Internet

Doch auch andere Menschen, die nicht gerade an der Landesgrenze wohnen, können solch einen Kredit ohne Schufa aufnehmen. Denn inzwischen bieten immer mehr dieser Banken den schufafreien Kredit auch direkt über das Internet an. 
Bei der Aufnahme solch eines Kredits sollte man lediglich darauf achten, dass das Kreditkonto in Euro geführt wird. Gerade beim Schweizer Kredit ist das sehr wichtig – zumindest dann, wenn es um größere Summen geht. Denn aufgrund möglicher Währungsschwankungen ist die Aufnahme solch eines Kredits mit einem gewissen Risiko verbunden. Da ist es besser den Kredit in Euro aufzunehmen und somit kein Risiko einzugehen.

Schon einmal von Operating Leasing gehört?

Spricht man von Autoleasing so wird zumeist Finance Leasing gemeint. Während das Finance Leasing einer Finanzierung ähnelt, sind Operating-Leasingverträge gewöhnlichen Mietverträgen gleichzusetzen. Normalerweise wird der Leasingvertrag beim Operating-Leasing auf eine unbestimmte Zeit abgeschlossen; dies steht ebenfalls im Gegensatz zum Finance Leasing wo immer eine vorher vereinbarte Lautzeit eingehalten werden muss.

Operating-Leasingverträge sind hingegen mit Einhaltung einer Kündigungsfrist durchaus kündbar, ohne, dass dem Leasingnehmer zusätzliche Nebenkosten entstehen; beim „gewöhnlichen“ Finance Leasing ist es für den Leasingnehmer nämlich sehr schwierig aus dem bestehenden Leasingvertrag vorzeitig auszutreten; wenn es gelingt, dann ist es in der Regel mit verhältnismäßig hohen Kosten verbunden.

contract-408216_640Nichts desto trotz kann auch beim Operating Leasing eine Laufzeit zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer vereinbart werden. Die Mietzeit ist jedoch in der Regel geringer als beim klassischen Finance-Leasing. Die kurze Laufzeit entspricht durchaus der wirtschaftlichen Natur der Sache, da für den Leasingnehmer ein solcher Vertrag nur in Betracht kommt, um einen zeitlich begrenzten Bedarf eines Wirtschaftsguts zu überbrücken. Das Entgelt, das der Mieter entrichtet, stellt eine reine Gegenleistung für die Nutzung des Objekts während der Vertragslaufzeit dar.

Der Leasinggeber erwirbt das Gut, um die am Markt bestehende Nachfrage zu befriedigen und erzielt die Amortisation der Investition nicht durch den ersten Leasingnehmer, sondern nach Beendigung des mit diesem geschlossenen Vertrages durch weitere Überlassungen an einen zweiten oder noch mehrere Leasingnehmer. Das Operating-Leasing ist ein Vertrag, zwischen Leasinggeber auf der einen und Leasingnehmer auf der anderen Seite. Der Leasinggeber ist wirtschaftlicher und rechtlicher Eigentümer und trägt das Investitionsrisiko. Der Leasingnehmer hingegen ist vom Investitionsrisiko nicht betroffen.

Geschlossene Immobilienfonds als Investitionsmöglichkeit

Bei Immobilienfonds wird das Kapital in Mietobjekte oder Bürogebäude investiert. Durch Mieteinnahmen werden die entsprechenden Renditen erzielt. Es gibt zwei Typen von Immobilienfonds, die geschlossenen und offenen Immobilienfonds.

Was ist das überhaupt?

Bei geschlossenen Fonds, wird das Geld normalerweise nur in einem Projekt investiert. Hierzu zählen Gewerbeimmobilien wie z.B. Büroimmobilien, Einkaufszentren, etc. Das Geld wird nach Fondanlegung gesammelt und sobald die Gesellschaften das gesamte Kapital von verschiedenen Anlegern erhalten haben, wird der Fonds geschlossen. Bei Immobilienfonds ist es nicht wie z.B. bei Investmentfonds üblich noch Anteile zuzukaufen. Diese Option ist untersagt. Deswegen sollte das Investment bei geschlossenen Immobilienfonds auf längere Zeit genauer betrachtet werden. Die Laufzeiten betragen zwischen 15 und 25 Jahren und enden erst mit dem Verkauf der Immobilie.

architecture-22039_640Risiken & Möglichkeiten

Durch das Anlegen der Fonds, wird der Anleger auch ein direkter Gesellschafter. Durch diese Kommanditistenoption kann man sich auch in das Handelsregister eintragen. Ebenso ist eine Eintragung über einen Treuhänder möglich um den Namen „geheim“ zu halten.
Bei geschlossenen Fonds ist auch ein Totalverlust möglich. Dieses Risiko sollte sich jeder Anleger vor dem Kauf der Fonds genauestens überlegen. Eine genaue Informationseinholung ist daher zwingend notwendig.
Bei geschlossenen Immobilienfonds liegt die Rendite bei ca. 7 und 9 Prozent. Meist nehmen die Gesellschaften zu den Geldern zusätzliche Kredite auf, um die gewählten Objekte zu finanzieren. Die Rendite wird aus den Miteinnahmen abzüglich der Kosten für Zinsen und Tilgung und der Hausverwaltung berechnet. Die Einnahmen müssen in der Steuererklärung als Einnahmen aus einem Gewerbebetrieb angegeben werden.

Und heutzutage?

Geschlossene Immobilienfonds waren vor einigen Jahren noch hoch interessant, da Abschreibungen der Objekte auf die Rendite umgelegt werden konnte. Das ermöglichte einen Verlust aus dem Gewerbebetrieb. Deswegen war diese Fondgattung für Gutverdiener eine perfekte Anlagequelle. Diese Option wurde jedoch schnell geschlossen und deswegen sind geschlossene Fonds jetzt auch für Renditeanleger zu empfehlen.

Der Weg zur Riester-Rente

Die ab Januar 2002 eingeführte privatfinanzierte Riester-Versicherung (benannt nach dem damaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester) wurde zu einem guten Schritt zur Lösung des Rentenproblems in Deutschland. Denn die althergebrachte gesetzliche Rente ist zwar weiter sicher, jedoch zweifellos zu klein geworden und muss dringend durch zusätzliche Altersvorsorge unterstützt werden.

pensioner-998544_640Förderung ist gesetzlich festtgelegt

Als eine neue Form von staatlich geförderten kapitalfinanzierten Altersvorsorge eingeführt, fand sie bald die Zustimmung der Bevölkerungsschichten, für die sie ausarbeitet wurde: die unselbstständig Beschäftigten, die dadurch Steuern sparen bzw. Zulagen bekommen können. Die Förderung ist im Altersvermögensgesetz fest reglementiert. Der Arbeitnehmer, der sich für die Riesterrente als Altersvorsorge entschieden hat, hat die Qual der Wahl zwischen den ihm offerierten Versicherungsprodukten bzw. Anbietern, mit denen er einen Vertrag abschließen kann. Dazu gehören bewährte klassische Produkte, die in neuen Formen und Bedingungen (angepasst der gesetzlichen Vorgaben zur Riesterrente) angeboten werden.

Hierzu sind zu erwähnen:

  • Fondsgebundene Rentenversicherung
  • Banksparplan – der beim Start der Rentenzahlung in eine Rentenversicherung umgewandelt wird, über die die monatlichen Auszahlungen erfolgen
  • Fondssparplan – der beim Start der Rentenzahlung ebenfalls in eine Rentenversicherung umgewandelt wird, über die die monatlichen Auszahlungen erfolgen
    Die Anbieter der Riesterrente müssen ihre Versicherungsprodukte nach den gesetzlich geregelten so genannten Zertifizierungsvoraussetzungen gestalten.

Diese sind wie folgt:

  • Die Sparphase darf nur in der Form von regelmäßigen monatlichen Beitragszahlung erfolgen
  • Die Abschlussgebühren bzw. die Vertriebskosten sind auf mindestens 5 Jahre zu verteilen
  • Es muss eine vierteljährliche Kündigung bzw. Ruhestellung des Vertrages gewährleistet werden
  • Rentenbeginn ist erst ab dem 60. Lebensjahr des Versicherten möglich
  • Es muss gewährleistet werden, dass mindestens der eingezahlte Gesamtbetrag ausgezahlt wird
  • Die Auszahlung kann nur als lebenslange Rente bzw. Auszahlungsplan erfolgen
  • Angaben zur Höhe der Verwaltungsgebühren bzw. zur Verwendung der Vorsorgebeiträge müssen offen gelegt werden

Weltbild – Mehr als nur eine Buchhandlung im Internet

Über den Onlineshop von Weltbild

Mit 6.800 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von 1,56 Milliarden Euro (Stand 30.06.2012) gehört Weltbild zu den bekanntesten Shops im ganzen Internet. Das Unternehmen hat sich auf den Vertrieb top-aktueller und auch älterer Bücher spezialisiert. Gemeinsam mit der Familie Hugendudel hat Weltbild drei Buchhandlungen gebündelt, dazu zählt neben Weltbild und Hugendudel der Onlineshop Jokers, welcher als Tochtergesellschaft von Weltbild gebildet wurde. Weltbild vertreibt aber nicht nur Bücher, sondern ist ebenso als Verleger tätig. Das Unternehmen Weltbild führt mittlerweile mehrere Onlineshops, darunter auch Kidoh, der sich weniger mit Büchern als viel mehr mit Kinder- und Babyartikeln beschäftigt.

books-985939_640Vielfältige Produkte im Onlineshop von Weltbild

Das Angebot im Weltbild Onlineshop ist vielfältig. Die Kunden können aus Tausenden von Büchern ihre Lieblingsgeschichten auswählen, um jedem Kunden ein ansprechendes Angebot zur Verfügung zu stellen, wird jedes Genre im Onlineshop vertreten. Neben den Büchern, auf die Weltbild spezialisiert ist, werden auch weitere Unterhaltungsmedien, etwa DVDs oder Musik-CDs, angeboten. Durch zusätzlich erhältliche Produkte, unter anderem Kinderspielzeuge oder Dekoartikel, wird das umfangreiche Angebot im Onlinestore abgerundet. Überzeugend sind aber nicht nur die vielfältigen Angebote, sondern ebenso die erstklassige Preisgestaltung. Alle Produkte sind zu günstigen Preisen erhältlich, wobei insbesondere Bücher und DVDs an die vorgeschriebenen Preise gebunden sind. Um das Budget ein wenig zu schonen, kann ein individueller Weltbild Gutschein eingelöst werden, alternativ besteht die Möglichkeit, im offiziellen Schnäppchen & Restauflagen Bereich zu stöbern, denn auch hier lassen sich hervorragende Angebote zu tollen Preisen finden.

Leistungen und Service bei Weltbild

Wer bei Weltbild ein Buch bestellt, darf sich auf einen kostenlosen Versand der gewünschten Waren freuen, unabhängig davon, wie viele Produkte tatsächlich gekauft werden, auch Sammeleditions werden immer kostenlos versendet. Sollte der Bestellung einmal kein Buch hinzugefügt werden, betragen die Versandkosten pauschal 3,99 Euro, auch hier spielt es keine Rolle, wie viele Artikel tatsächlich im Päckchen sind. Übrigens, Weltbild bietet zusätzlich zahlreiche eBooks, die binnen weniger Minuten auf dem eigenen Computer bereitstehen, gelesen werden können und keinerlei Versandkosten oder Lieferzeiten erfordern. Selbstverständlich sind die Preise ebenso günstig wie die für herkömmliche Bücher und sollte der Rechnungsbetrag doch einmal zu hoch ausfallen, können Weltbild Kunden die bequeme Ratenzahlung nutzen, welche seit Neustem angeboten wird. Bei Weltbild besteht nämlich die Möglichkeit, ab einem Rechnungsbetrag von gerade einmal 54 Euro in Raten zu bezahlen, wobei der Mindestbetrag einer Rate lediglich 9 Euro betragen muss. Wer nicht in Raten, sondern sofort bezahlen möchte, kann zum Beispiel die Zahlung auf Rechnung, die Bezahlung via Lastschrift oder mit Paypal wählen.

Was genau sind Aktienfonds?

Die Frage: „Was sind Aktienfonds?“ lässt sich nicht in einem Satz beantworten. Grundsätzlich kann man zunächst einmal sagen, dass Aktienfonds eine Anlageform sind, in der der Kunde sein Geld hauptsächlich in Aktien investiert. Nach dieser kurzen Erklärung steht die Frage: „Was sind Aktienfonds?“ womöglich immer noch im Raum. Um es noch klarer zu machen: In einem Aktienfond sind nicht nur Aktien eines bestimmten Unternehmens vorhanden, dass sich der Kunde selber ausgesucht hat. In einem Fond werden die Aktien verschiedener Unternehmen hinterlegt. Die konkrete Auswahl übernehmen die sogenannten Fondsmanager. Sie kennen sich im Aktienmarkt gut aus und wissen am besten, welche Unternehmen auf einem aufstrebenden Ast sind. Besonders für Börsenanfänger kann die Investition in solche Aktienfonds eine sinnvolle Lösung sein. Wenn auch Sie die Frage: „Was sind Aktienfonds?“ nicht sofort sicher beantworten können, sollten Sie nicht gleich auf eigene Faust Wertpapiere kaufen, sondern die Auswahl einem Fondsmanager überlassen und in einen Aktienfonds investieren.

chart-594212_640Vorzüge von Aktienfonds

Wie bei vielen Dingen kann man auch bei Aktienfonds unterschiedlicher Meinung sein. Denn selbstverständlich gibt es an dieser Anlageform verschiedene Vor- und Nachteile. Ein Vorteil klang im oberen Textabschnitt schon an und betrifft die Streuung der Investition. Denn durch einen Aktienfonds besitzen Sie Anteile mehrere Unternehmen. Selbst, wenn eines davon insolvent gehen sollte, ist der Verlust recht überschaubar. Investieren Sie nur in Aktien dieses einen Unternehmens, würden Sie wesentlich mehr Geld verlieren. Ein weiterer Vorteil ist die Verwaltung durch den Fondsmanager. Zumindest dann, wenn Sie sich nicht zu einem echten Börsenexperten zählen würden. Dann hat ein solcher Manager sicherlich die besseren Informationen darüber, wo sich eine weitere Investition lohnt. Darüberhinaus ist auch die Abgeltungssteuer ein Thema, das Aktienfonds interessant macht. Denn wenn Sie eine Aktie mit Gewinn verkaufen, müssen Sie auf diesen 25% Steuer zahlen. Die Umschichtung innerhalb eines Fonds bleibt allerdings steuerfrei.

Nachteile bei Aktienfonds

Aber wie bei vielen anderen Dingen auch: wo Licht ist, ist auch Schatten. Denn auch bei Aktienfonds gibt es Nachteile, die man vor einer Investition bedenken sollte. So praktisch ein Fondsmanager auch sein mag, letztlich haben Sie keine Entscheidungsgewalt mehr. Er nimmt Ihnen somit Arbeit, aber auch Entscheidungsgewalt ab. Außerdem muss für einen Fonds in der Regel eine jährliche Gebühr bezahlt werden. Darüber hinaus muss der Manager in Aktien investieren, egal wie schlecht die Marktlage gerade ist. Sie könnten privat an einem solchen Punkt aussteigen. Die Frage sollte also nicht nur lauten: „Was sind Aktienfonds?“, sondern auch: Was bringen Sie mir für Vor- und Nachteile?